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| Beratungsstelle "Ahnenforschung der deutschen Familien" Unterstützung bei der Erforschung des Stammbaumes deutscher Familien und eine Erweiterung des Interesses für Geschichts- und Genealogieforschung bei den Besuchern des Begegnungszentrums. Berater der Ahnenforschergruppe: Iwan Preis, +7 911 936 21 67, preis@mail.ru; Benedikt Böhm, +7 812 297 48 49, bem08@d-inter.ru. |
Ziel der Beratungsstelle:
Unterstützung bei der Erforschung des Stammbaums deutscher Familien und eine Erweiterung des Interesses für Geschichts- und Genealogieforschung bei den Besuchern des Begegnungszentrums.
Ansprechzeiten:
donnerstags 17:00 - 21:00, samstags 15:00 - 18:00 und sonntags 12:00 - 15:00.
Die Beratungsstelle ist eine Abteilung der Stiftung „Deutsch-Russisches Begegnungszentrum", sie arbeitet in den Räumlichkeiten der Ausstellung „Deutsche in St. Petersburg" und folgt dem Prinzip der Selbstfinanzierung.
Die Beratungsstelle bietet folgende Aktivitäten und Dienstleistungen an:
- Im Begegnungszentrum findet einmal im Monat ein Treff der Gleichnamigen statt. Die Angaben darüber befinden sich im halbjährigen Programmheft des Begegnungszentrums.
- Beratung für eine selbständige Erforschung des Stammbaums.
- Bearbeitung der Anfragen über die Suche nach Verwandten mit Unterstützung des Begegnungszentrums und der ihm zur Verfügung stehenden Datenbanken:
o Datenbank von Erich Amburger über die Deutschen im vorrevolutionären Russland,
o Datenbank der Petrischule,
o Datenbank der lutherischen Bestattungen in St. Petersburg,
o Karl Stump „Die Auswanderung aus Deutschland nach Rußland in den Jahren 1763 bis 1862" und andere Fachbücher und Datenbanken.
- Formulierung und Begleitung der Anfragen über die Suche nach Verwandten bei föderalen und regionalen Archiven:
o Staatliches-Russisches Geschichtsarchiv,
o Zentralarchiv für Film- und Fotodokumente,
o Filiale des Staatsarchives des Saratower Gebiets in der Stadt Engels,
o Staatliches Zentralarchiv und andere.
- Verweis auf das Album „Buch der Stammbäume" für eine regulierte Erforschung der Stammbäume und der Durchführung entsprechender Seminare. Ziel:
o Stärkung des Familienwertes und Einführung der Stammbaumkultur in den Familien. Arbeitsmethoden: systematische Stammbäume, Generierung von Stammbäumen und die Genealogie der alten Familien
und damit das Festschreiben von Familiendaten mit der Führung eines Familienkalenders.
- Exkursion durch die Ausstellung „Deutsche in St. Petersburg" und dem Gebäude der
Petrikirche in deutscher und russischer Sprache.
- Verbreitung der Literaturgeschichte, Kultur und Tradition der Deutschen in Russland.
Öffnungszenten der Ausstellung «Deutsches Leben in St.Petersburg»
dienstags, mittwochs, freitags 12.00 - 19.00 Uhr
Russisch- und deutschsprachige Führungen bestellen Sie unter www.drb.ru,
( 570 40 96 Irene Bijagowa, bildung@drb.sp.ru, ( 571 11 82, Irena Tagunowa.
Verfahren für die Suche von Verwandten:
1. Sammeln Sie so viele Informationen wie möglich über Ihre Verwandten, fragen Sie noch lebende Verwandte, suchen und studieren Sie noch existierende Dokumente. Sie müssen unbedingt die richtige deutsche Schreibweise der Namen der Personen, die Sie suchen wollen, erfahren. Zum Beispiel kann der Name „Òàëüáåðã“ auf Deutsch wie Thalberg geschrieben werden, aber der Name „Áååì“ besitzt 8 Varianten seiner Schreibweise!
2. Schauen Sie im Katalog (blaue Bücher) des Archivs Amburg nach. In diesem sind 100000 Ausländer, die in Russland gewohnt haben, verzeichnet. Finden Sie die Namen heraus, die am wahrscheinlichsten scheinen und schlagen Sie diese im Computer nach.
3. Viele Informationen sind in Archiven verwahrt, z.B. im "Staatsarchiv Russlands", "Staatsarchiv in St. Petersburg" und anderen (siehe Liste). Es ist zweckmäßig, eine Anfrage an die Stadt zu schicken, wo der Verwandte geboren wurde, wohnte oder gestorben ist.
4. Wenn Ihr Verwandter ein Spezialist war und in irgendeinem Nachschlagewerk aufgenommen werden konnte, zum Beispiel "Ingenieure Petersburgs", dann ist es zweckdienlich, sich an das "Biographische Weltsystem" zu wenden, wo Daten aus allen veröffentlichten Nachschlagewerken vereinigt sind, wobei die Beiträge alphabetisch geordnet sind. Das System befindet sich im Saal für ausländische Periodik und Literatur der Russischen Nationalbibliothek. Das System ist in russische, deutsche, französische, englische, nordamerikanische und andere Nachschlagewerke eingeteilt (in entsprechender Landessprache).
5. Schauen Sie in anderen Nachschlagewerken nach, zum Beispiel über Grabstätten auf dem "Wolkowsker lutherischen Friedhof" und auf den Smolensker evangelischen Fiedhöfen, aber auch im "Das ganze Petersburg".
6. Während jeder Suchetappe sollten Sie die Spezialisten des Zentrums konsultieren.
Nachschlagewerke über Friedhöfe.
1. Historische Friedhöfe Petersburgs. Verfasser: À.W. Kobak, Ju. M. Pirjutko. SPb, 1993.
2. Wolkowsker lutherischer Friedhof Sankt Petersburgs. W. Bem, SPB, 1998.
3. Smolensker evangelisch-lutherischer Friedhof: Deutsche in St. Petersburg. Robert Leinonen, Erika Voigt. Lüneburg, 1998.
Computer-Datenbanken:
Computer-Datenbank „Ausländer in Russland vor der Revolution“ von E. Amburg.
Namenkatalog im Internet: http://www.lrz-muenchen.de/~oeihist/amburger.htm
Computersystem „Russische Genealogie“. Firma «Naftam-INPRO». Moskau, Tel. (095) 965-14-56, Fax: (095) 230-29-67.
e-mail: mailto:inprof@aha.ru (Auskünfte kostenpflichtig)
Deutsche aus Russland in die USA (AHSGR) http://www.ahsgr.org/
Deutsch-Russische genealogische Gesellschaft:
Angaben über Emigranten: http://www.germanyimmigration.com/
Genealogische Suche: http://www.genealogy.com/
Über Deutsche Bessarabiens: http://www.grhs.org/bessarabia
Suche und Präzisierung von Internetadressen über Deutschland (auf Russisch): http://www.rambler.de/
Archive:
1. Russisches staatliches historisches Archiv – Anglijskaja nab. 4,
Tel. (812) 314-91-59
2. Archiv der Regierung Sankt Petersburgs und des Gebietes - Anglijskaja nab. 4,
Tel. (812) 314-91-59
3. Zentrales staatliches Archiv Sankt Petersburgs – Warfalomejewskaja ul. 15.
Tel. (812) 560-15-46.
4. Zentrales staatliches historisches Archiv Sankt Petersburgs – Pskowskaja ul. 18.
Tel. (812) 219-79-51.
5. Zentrales staatliches Archiv historisch-politischer Dokumente Sankt Petersburgs – Ul. Smolnovo 1,
Tel. (812) 278-12-52.
6. Zentrales staatliches Archiv für Literatur und Kunst Sankt Petersburgs – Ul. Schpalernaja 34.
Tel. (812) 272-25-57.
7. Zentrales staatliches Archiv für Kino- und Fotodokumente – Mutschnoi per. 2,
Tel. (812) 310-52-48.
8. Zentrales staatliches Archiv für wissenschaftlich-technische Dokumentation – 5. Sowetskaja ul. 33.
Tel. (812) 274-26-97.
9. Archiv des Föderalen Sicherheitsdienstes für SPb und das Gebiet – Liteijni pr. 4.
Tel. (812) 278-71-10.
10. Städtisches und Gebietsarchiv des Standesamtes – Ul. Furstadtskaja 52. Tel. (812) 272-26-41.
11. Denkmalschutzarchiv — Ul. Lomonossowa 1.
Tel. (812) 311-25-10.
12. Archiv der Russischen Akademie der Wissenschaften (Filiale) – Universitetskaja nab. 1.
Tel. (812) 318-03-12.
13. Fotoarchiv des Institutes für Geschichte der materiellen Kultur – Dworzowaja nab. 18. Tel. (812) 311-67-78.
Detailliertere Informationen über Archive Sankt Petersburgs und Moskaus und über ihre Fonds kann man in folgendem Handbuch finden: ARCHIVE RUSSLANDS, Moskau, 1998.
Suche im Ausland. Zivilpersonen und Kriegsgefangene:
Internationaler· Suchdienst Deutsches Rotes Kreuz
Grosse Allee 5-9
34444 AROLSEN
Tel: 05691-6037.
Hilfs- und Beratungsdienst Familienzusammenführung· DRK
Postfach 306123
20327 HAMBURG
Tel: 040-430121.
Deutsches Rotes Kreuz-Suchdienst·
Infanterie Str. 71
80040 München
Tel: 089-188031
Fax: 089-523977.
Landesverband Berlin Suchdienst DRK·
Sandwerder Str. 3
10039 BERLIN
Tel: 030-8036056.
| HILFEN FÜR RUSSLANDDEUTSCHE VOM DEUTSCHEN ROTEN KREUZ Das Deutsche Rote Kreuz in Hamburg unterstützt hilfsbedürftige Deutsche, die in den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion leben mit medizinischer Versorgung und Finanzierung von medizinischen Operationen. |
Medizinische Versorgung - Rollstühle, Hörgeräte, Brillen, Gehhilfen, Bein- und Fussprotesen, Kolostomiebeutel und Versorgung von Zuckerkranken mit Diabetesmedikamenten.
Finanzierung von medizinischen Operationen innerhalb der Gebiete der Russischen Föderation.
Benötigte Dokumente:
- Ein Antrag an die Direktorin der Stiftung für die finanzielle Unterstützung, der an das Rote Kreuz übersendet wird. Im Antrag müssen die Adresse, das Geburtsdatum, die Telefonnummer, Angaben über den Gesundheitszustand und die Kosten der Rehabilitation (auch Medikamente, wenn eine Finanzierung notwendig ist) angegeben werden.
- Medizinisches Gutachten mit der Diagnose und eine Erklärung des Arztes.
- Geburtsurkunde oder ähnliche Dokumente, die die Zugehörigkeit zur deutschen Nationalität darlegen.
Ablichtung des russischen Ausweises.
- Medizinisches Gutachten über die benötigten Medikamente, Operationen oder andere medizinischer Bedürftigkeiten. Es ist notwendig, dass ein ausgewiesener Arzt dieses Gutachten in allen Einzelheiten erstellt und unterschreibt. Für die Richtigkeit der Angaben bitten wir Sie die Angaben über das Alter, die Adresse und Vor- und Nachnamen des Patienten leserlich und vollständig anzugeben.
- Beleg über die Sicherstellung der aktuellen medizinischen Versorgung (Erwerb von Medikamenten und Finanzierung medizinischer Versorgung in Russland).
- Angaben über das Einkommen (z.B. Rente).
Wir bitten Sie, die entsprechenden Dokumente bei Arina Nemkowa, der Direktorin des Begegnungszentrums, abzugeben. Für alle Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer
+7 812 570 40 96 zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!





